Hier erfahrt ihr alles über den Digitalfunk bei der Wasserwacht im Oberallgäu.

Hier erfahrt ihr alles über den Fachbereich des Schwimmen (S).

Naturschutzdienst

Der Natur-, Gewässer- und Umweltschutz ist eine zentrale Aufgabe innerhalb der Wasserwacht.

Der Lebensraum und die Lebensbedingungen für unsere Fauna und Flora wird durch die stetig größer werdende Bevölkerungsdichte und die Industrialisierung der Landwirtschaft immer weiter eingeschränkt. Verbunden mit einem enormen Landverbrauch und mangelndem Verständnis für ökologische Zusammenhänge durch die Menschen ist es wichtiger denn je, dem Artensterben Einhalt zu gebieten und die Natur und die Umwelt zu schützen.

Erholung und Sicherheit am und im Wasser sind zwingend mit dem dauerhaften Bemühen um den Erhalt unserer Umwelt verbunden. Die Mitglieder der Wasserwacht achten darauf, dass niemand Unrat in die Landschaft wirft oder unsere Gewässer verschmutzt. Hier schreiten wir aufklärend ein. Diese Handlungen dienen dem Erhalt unserer Pflanzen- und Tierwelt am und im Wasser.

In fast allen Ausbildungsbereichen der Wasserwacht ist der Natur-, Gewässer- und Umweltschutz sachbezogen eingebunden. So werden beispielsweise Rettungsschwimmer in Ihrer Wahrnehmung der Umwelt geschult, Motorbootführern wird die Sensibilität von Uferbereich vermittelt und vieles mehr.

Die Bemühungen für den Schutz der Natur kommen letztlich auch dem Menschen selbst zugute, denn er ist nicht nur Teil der Natur, sondern benötigt für sein Wohlergehen eine intakte Umwelt!

(Verfasser: Florian Koch, Datum: 27.09.2016)

Wenn eine Rettung auf dem Wasser nicht (mehr) möglich ist, kommen die Rettungstaucher der Wasserwacht zum Einsatz. Ihre Aufgabe ist die Rettung und Bergung von Menschen und Sachgütern unter Wasser. Neben Lebensrettungen und Bergungseinsätzen fordern zunehmend Belange des Natur- und Gewässerschutzes einen hohen Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Die Ausbildung ist recht umfangreich und langwierig, da zu den üblichen Tauchkenntnissen (Tauchphysik, -medizin, Ausrüstung) in Theorie und Praxis, Such-, Rettungs- und Bergetechniken sowie strenge Unfallverhütungsvorschriften hinzukommen.

Ein weiteres Problem stellen die oft unsichtigen Gewässer in unserer Region dar. Die "Lenkung" der Taucher erfolgt hier durch die ebenfalls speziell ausgebildeten Leinenführer, die über eine Leine immer in ständigem Kontakt zum Taucher stehen. Besondere Leinensignale ermöglichen eine kontrollierte Suche auch in der Dunkelheit oder wenn man im trüben Wasser nichts sehen kann.

Bootsdienst

Die Wasserwacht im DRK setzt zur Erfüllung ihrer Aufgaben im erheblichen Umfang Motorrettungsboote ein. Vor allem bei langen Distanzen auf Gewässern und Flüssen kommen die Motorboote der Wasserwacht zum Einsatz um unsere Einsatzkräfte schnell und effektiv zum Einsatzort zu bringen.

Um den besonderen Anforderungen an die Führer dieser Wasserrettungsfahrzeuge gerecht zu werden bildet die Wasserwacht Bootsführer aus. Aber wie bei allen Sachen ist auch hier Verantwortungsbewusstsein gefragt.

Ziel ist es, den Motorrettungsbootführer so auszubilden, dass dieser jederzeit in der Lage ist, das ihm anvertraute Rettungsmittel so zu führen, dass unter Abwägung aller Umstände und Risiken das Rettungsmittel und die ihm anvertraute Besatzung nicht unnötig in Gefahr gerät und die bestmögliche Hilfe geleistet wird.

Aus diesem Grund ist die Ausbildung zum Motorbootführer auch deutlich umfangreicher, als bei Bootsführerscheinen für den privaten Bereich. Neben einer Theorieausbildung von mind. 31 Stunden müssen auch mind. 10 Stunden in der Praxis absolviert werden. Im Anschluss an die umfassende Ausbildung kann nur eine qualifizierte Weiterbildung den hohen Ausbildungsstand der Motorrettungsbootführer gewährleisten um professionelle Hilfe im Einsatz zu bieten.
Denn im Einsatzfall heißt es für die Bootsführer der Wasserwacht: „Wir fahren raus, wenn andere reinfahren!“

Die Ausbildung zum Motorbootführer schließt die Möglichkeit ein, nach erfolgreicher Prüfung den Motorbootführerschein für Binnengewässer des Deutschen Motorsport und Yachtverbandes zu erlangen.

(Verfasser: Florian Koch, Datum: 27.09.2016)

Wasserrettungsdienst

Der Wasserrettungsdienst zur Rettung von Personen aus Wassernot ist eine der Hauptaufgaben der Wasserwacht und in einem Fachdienst gebündelt.

Hier werden Mitglieder der Wasserwacht speziell geschult um
-    Sporttreibenden und Erholungssuchenden am und im Wasser fachkundige Hilfe anbieten zu können
-    Erste-Hilfe-Leistungen durchzuführen
-    Materielle Güter sichern und bergen zu können.

Auch bei Großschadensereignissen oder im Katstrophenschutz sind die Mitglieder der Wasserwacht gefordert! In der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen wird hier schnell und ehrenamtlich Hilfe geleistet.

Am Anfang steht für jeden aktiven Wasserwachtler die Ausbildung zum Rettungs-schwimmer, wobei er  neben einem Erste-Hilfe-Kurs das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber absolviert.

Mit dem Rettungsschwimmabzeichen geht es bei der Wasserwacht erst richtig los. Durch das Rot-Kreuz-Einführungsseminar, Knotenkunde, Schnorchelabzeichen, einer Ausbildung in Wiederbelebung und der richtigen Anwendung des AED (automatisierter externer Defibrillator) geht es zum „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“. Das ist die Grundqualifikation für die Rettungskräfte in der Wasserwacht.

Vier Module schließen sich dann in der Ausbildung zum „Wasserretter“ an. Dabei werden notfallmedizinische Kenntnisse vertieft, spezielle Rettungen auch aus Flüssen geübt oder das Retten mit dem Boot trainiert. Wer Wasserretter ist, hat auch die Grundqualifikation im Sanitätsdienst und kann so zum Beispiel auch bei Veranstaltungen Sanitätsdienst übernehmen oder zur Vertiefung seiner Kenntnisse im Rettungswagen mitfahren.

Wasserretter haben schließlich die Möglichkeit sich vielfältig zu entwickeln. Die Ausbildung zum Rettungstaucher ist ebenso möglich wie die Ausbildung zum Bootsführer. Auch um als Ausbilder in verschiedenen Bereich tätig zu werden, ist  die Ausbildung zum Wasserretter die Basis.

Eine weitere mögliche Aufgabe des ausgebildeten Wasserretters ist die Mitarbeit in einer Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG), die bei Unfällen über Funkmeldeempfänger alarmiert wird, um bei jeder Tages- und Nachtzeit auszurücken.

Aber es gibt keinen Einsatz ohne qualifizierte Führung! Im Rahmen einer Führungskräfteausbildung können sich unsere Mitglieder dann zum Wachleiter, Leiter einer Schnell-Einsatz-Gruppe oder sogar zum Einsatzleiter Wasserrettungsdienst weiterbilden.

Ihre Wasserwacht – eine Organisation mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten!

(Verfasser: Florian Koch, Datum: 27.09.2016)

Rettungsschwimmen

Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist - wie die Erste Hilfe-Ausbildung auch -eine Breitenausbildung. Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen gibt es in Bronze, Silber und Gold. Silber ist dabei der Standard, den in der Regel auch jedes aktive Wasserwacht-Mitglied hat. Ein vorangegangener Erste-Hilfe-Kurs nicht älter als drei Jahre ist dabei Voraussetzung.

Um die Sicherheit an unseren Gewässern weiter zu erhöhen, bildet die Wasserwacht nicht nur ihre eigenen Mitglieder im Rettungsschwimmen aus, sondern unterrichtet auch interessierte Bürger ab 12 Jahren.

Am Ende eines solchen Kurses steht die Prüfung nach den Richtlinien des Deutschen Rettungsschwimm-Abzeichens (DRSA).

Oder benötigen Sie das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen privat?
•    Sie werden LehrerIn?
•    Sie sind ÜbungsleiterIn in einem Schwimmverein?
•    Sie bewerben sich bei der Polizei?
•    Sie studieren Sport?
•    ...

Aber nicht nur wo er gefordert wird, ist es angebracht eine entsprechende Ausbildung zu machen. Haben Sie sich schon immer gefragt ob Ihr Kind am Strand, See oder Hotelpool sicher ist? Sind Sie mit einem Segelboot unterwegs?

Wassersport ist schön und erholsam, dennoch lauern überall Gefahren!

Ziel der Rettungsschwimmausbildung ist das Erlernen verschiedener Techniken zum Transport eines Verunglückten im Wasser sowie das anschließende An-Land-Bringen. An erster Stelle steht aber, die richtige Einschätzung von Risiken und Gefahren für die Retter zu vermitteln.

Die unterschiedlichen Anforderungen der Rettungsschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold finden sie hier.

Die Ausbildung zum Rettungsschwimmabzeichen findet bei den Wasserwachten in den Ortsgruppen unseres Kreisverbandes statt. Wo sich die für Sie nächstgelegene  Wasserwachtortsgruppe befindet, finden Sie hier.


Rettungsschwimmer und Wasserretter

Mit dem Rettungsschwimmabzeichen geht es bei der Wasserwacht erst richtig los. Durch das Rot-Kreuz-Einführungsseminar, Knotenkunde, Schnorchelabzeichen, einer Ausbildung in Wiederbelebung und der richtigen Anwendung des AED (automatisierter externer Defibrillator) geht es zum „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“. Das ist die Grundqualifikation für die Rettungskräfte in der Wasserwacht.
Vier Module schließen sich dann in der Ausbildung zum Wasserretter an. Dabei werden notfallmedizinische Kenntnisse vertieft, spezielle Rettungen auch aus Flüssen geübt oder das Retten mit dem Boot trainiert. Wer Wasserretter ist, hat auch die Grundqualifikation im Sanitätsdienst und kann so zum Beispiel auch Sanitätsdienst bei Veranstaltungen übernehmen oder zur Vertiefung seiner Kenntnisse im Rettungswagen mitfahren.

Wasserretter haben schließlich die Möglichkeit sich vielfältig zu entwickeln. Die Ausbildung zum Rettungstaucher ist ebenso möglich wie die Ausbildung zum Bootsführer.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Suchen Sie ein Hobby, bei dem Sie Sport und soziales Engagement verbinden können? Dann scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Auch „spätberufene“ sind herzlich willkommen! :)

 

(Verfasser: Florian Koch, Datum: 17.09.2016)