Rettungsschwimmen

Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist - wie die Erste Hilfe-Ausbildung auch -eine Breitenausbildung. Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen gibt es in Bronze, Silber und Gold. Silber ist dabei der Standard, den in der Regel auch jedes aktive Wasserwacht-Mitglied hat. Ein vorangegangener Erste-Hilfe-Kurs nicht älter als drei Jahre ist dabei Voraussetzung.

Um die Sicherheit an unseren Gewässern weiter zu erhöhen, bildet die Wasserwacht nicht nur ihre eigenen Mitglieder im Rettungsschwimmen aus, sondern unterrichtet auch interessierte Bürger ab 12 Jahren.

Am Ende eines solchen Kurses steht die Prüfung nach den Richtlinien des Deutschen Rettungsschwimm-Abzeichens (DRSA).

Oder benötigen Sie das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen privat?
•    Sie werden LehrerIn?
•    Sie sind ÜbungsleiterIn in einem Schwimmverein?
•    Sie bewerben sich bei der Polizei?
•    Sie studieren Sport?
•    ...

Aber nicht nur wo er gefordert wird, ist es angebracht eine entsprechende Ausbildung zu machen. Haben Sie sich schon immer gefragt ob Ihr Kind am Strand, See oder Hotelpool sicher ist? Sind Sie mit einem Segelboot unterwegs?

Wassersport ist schön und erholsam, dennoch lauern überall Gefahren!

Ziel der Rettungsschwimmausbildung ist das Erlernen verschiedener Techniken zum Transport eines Verunglückten im Wasser sowie das anschließende An-Land-Bringen. An erster Stelle steht aber, die richtige Einschätzung von Risiken und Gefahren für die Retter zu vermitteln.

Die unterschiedlichen Anforderungen der Rettungsschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold finden sie hier.

Die Ausbildung zum Rettungsschwimmabzeichen findet bei den Wasserwachten in den Ortsgruppen unseres Kreisverbandes statt. Wo sich die für Sie nächstgelegene  Wasserwachtortsgruppe befindet, finden Sie hier.


Rettungsschwimmer und Wasserretter

Mit dem Rettungsschwimmabzeichen geht es bei der Wasserwacht erst richtig los. Durch das Rot-Kreuz-Einführungsseminar, Knotenkunde, Schnorchelabzeichen, einer Ausbildung in Wiederbelebung und der richtigen Anwendung des AED (automatisierter externer Defibrillator) geht es zum „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“. Das ist die Grundqualifikation für die Rettungskräfte in der Wasserwacht.
Vier Module schließen sich dann in der Ausbildung zum Wasserretter an. Dabei werden notfallmedizinische Kenntnisse vertieft, spezielle Rettungen auch aus Flüssen geübt oder das Retten mit dem Boot trainiert. Wer Wasserretter ist, hat auch die Grundqualifikation im Sanitätsdienst und kann so zum Beispiel auch Sanitätsdienst bei Veranstaltungen übernehmen oder zur Vertiefung seiner Kenntnisse im Rettungswagen mitfahren.

Wasserretter haben schließlich die Möglichkeit sich vielfältig zu entwickeln. Die Ausbildung zum Rettungstaucher ist ebenso möglich wie die Ausbildung zum Bootsführer.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Suchen Sie ein Hobby, bei dem Sie Sport und soziales Engagement verbinden können? Dann scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Auch „spätberufene“ sind herzlich willkommen! :)

 

(Verfasser: Florian Koch, Datum: 17.09.2016)